Grundlagen der IT-Sicherheit
In letzter Zeit wurden zahlreiche Abhandlungen über die Sicherheit in der Informationstechnologie veröffentlicht. Viele dieser Veröffentlichungen sind im Grunde korrekt - aber
leider mitunter so kompliziert, dass es schwerfällt, ihnen das wirklich Wesentliche zu entnehmen.
Dabei kann IT-Sicherheit auf recht einfache Weise definiert werden:
Sie besteht aus der Schnittmenge ihrer Grundwerte
- Vertraulichkeit
- Verfügbarkeit
- Integrität
Anders ausgedrückt ist IT-Sicherheit die Summe aller Maßnahmen die sicherstellen, dass auf die Systeme eines Unternehmens sowie die in diesen Systemen gespeicherten
Daten ausschließlich
- ein festgelegter Personenkreis
- zu bestimmten Zeiten
- auf festgelegte Weise
zugreifen kann und außerdem sichergestellt ist, dass die gespeicherten Daten unverfälscht sind.
Obwohl diese Definition unmissverständlich und unstrittig ist, werden nur in wenigen Unternehmen die notwendigen Maßnahmen konsequent durchgeführt.
Wenn jedoch nicht festgelegt ist, wer (und wie genau) auf bestimmte Daten zugreifen können soll, kann auch nicht definiert werden, wer unter bestimmten Bedingungen keinen Zugriff
erhalten soll.
Ein ebenfalls häufig vorkommender Fehler ist die einseitige Konzentration auf bestimmte Sicherheitstechnologien.
Noch immer ist z.B. die Installation von Persönlichen Firewalls
auf Arbeitsplatz-PCs üblich. Die Wahrscheinlichkeit eines Schadens im Firmennetzwerk ist in der Folge jedoch (aufgrund des trügerischen Sicherheitsgefühls auf Seiten der Benutzer) häufig größer als vorher.
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